
5Sugar – Die App
5Sugar – Die App

Vor Kurzem war 5Sugar noch eine Web-App im Browser. Heute liegt es im App Store, und in der Version 1.2 kann es mehr als je zuvor. Hier erzähle ich, wie es dazu kam, was die App heute kann und warum du sie installieren solltest.
Am Anfang stand die Web-App. Sie hatte einen klaren Vorteil: Wer über die Suche kam, konnte sofort scannen, ohne Download und ohne Konto. Für den ersten Schritt war das genau richtig, und die Web-App bleibt weiter unter app.5sugar.com erreichbar.
Im Alltag stößt ein Browser aber an Grenzen. Der Barcode-Scanner läuft dort über eine Kamera im Browserfenster, und das ist in der Regel langsamer und anfälliger als in einer App, die direkt auf die Kamera zugreift. Außerdem suchst du die Seite erst wieder im Browser, wenn du im Supermarkt vor dem Regal stehst. Eine App liegt auf dem Startbildschirm, ein Tipp und du scannst. Darum habe ich 5Sugar als App für iOS und Android gebaut.
Version 1.0 war kaum im App Store, da musste ich warten. Bis die App auch in der EU erschien, dauerte es mit Version 1.1 noch 14 Tage. Ich habe die Zeit genutzt und gleich die Version 1.2 nachgeschoben. Sie bringt zwei große Neuerungen.
Lebensmittel eintippen. Du kennst keinen Barcode? Dann gib einfach „Gurke“ ein, oder „Salatgurke“, oder sogar „Vollkornpizza mit Tomatensoße“. Die Suche erkennt Schreibweisen, Mehrzahlformen und zusammengesetzte Wörter und findet das passendste Lebensmittel. Aktuell arbeitet sie mit deutschen Begriffen.
Eine zweite Datenquelle. Neben Open Food Facts nutzt 5Sugar jetzt den Bundeslebensmittelschlüssel BLS 4.0 des Max Rubner-Instituts mit Werten für über 7.000 Grundzutaten. Liefert Open Food Facts nichts, springt der BLS ein.
Ehrliche Werte. Stammt ein Wert aus dem BLS, steht „BLS 4.0″ daneben. Ist es ein Schätzwert, siehst du das Zeichen „≈“. Fehlen Daten, steht dort „keine Angabe“ und keine 0,0 g. Die App erfindet nichts. Welche Quellen genutzt werden und unter welcher Lizenz, findest du im Profil unter „Datenquellen“.
Dazu kommen die Dinge, die schon vorher da waren: Barcode scannen oder eintippen, die Ampel nach der 5-Gramm-Regel, Safe-Liste, Einkaufslisten, Verlauf und die Möglichkeit, fehlende Produkte direkt aus der App zu melden.
Ich nutze 5Sugar jeden Tag, und meine Frau und ich entscheiden damit beim Einkaufen, was auf den Tisch kommt. Je länger wir darauf achten, desto mehr verändert sich der Blick: Für meine Frau ist Zucker geschmacklich inzwischen eher fragwürdig und unangenehm. Dass ich die App selbst so gerne nutze, bestätigt mir, dass die Idee trägt, und es ist der Grund, warum ich daran mit so viel Antrieb weiterarbeite.
-> So sieht ein gesunder Einkauf bei mir aus.
Ich arbeite mit Hochdruck an Version 2.0. Ein Baustein davon sind Rezepte, bei denen die Zuckerbilanz nicht geschätzt, sondern aus den Daten berechnet wird. Mehr dazu erzähle ich dir in einem eigenen Artikel.
Hinweis: 5Sugar ist ein Informationsangebot und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung. Die Produktdaten stammen aus offenen Datenbanken und können Fehler enthalten. Prüfe im Zweifel die Angaben auf der Verpackung.
Scanne den Barcode im Supermarkt und du siehst sofort, ob ein Produkt die 5-%-Regel schafft. Direkt im Browser, ohne App-Installation.
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