Skip to main content
5sugar Kostenlos scannen

Ratgeber & Tipps

Mein Wochen-Einkauf – So sieht gesunde Ernährung bei mir aus

Kurz-Antwort: Mein Einkauf basiert auf möglichst wenig Fertiggerichten, viel frischem Obst und Gemüse, veganen Eiweißquellen und einer einzigen, konsequent gelebten Regel: maximal 5 % Zucker, ausnahmslos bei jedem Produkt im Wagen. Geplant wird bei uns gemeinsam als Familie, saisonal und mit einem wachen Blick auf aktuelle Angebote.

Meine Grundregel: so wenig Fertiggerichte wie möglich

Der wichtigste Grundsatz bei mir ist denkbar einfach formuliert, aber im Alltag konsequent umgesetzt: so wenig vorgefertigte Gerichte wie möglich. Je mehr ein Produkt bereits verarbeitet ist, desto weniger Kontrolle habe ich über Zucker, Salz und versteckte Zusatzstoffe – deshalb landet bei mir fast alles frisch oder in seiner Grundform im Einkaufswagen.

Obst und Gemüse als Basis

Kartoffeln liebe ich besonders und sie gehören für mich zur absoluten Basis, dazu Salate, Oliven und verschiedene Kohlsorten. Bei frischem Gemüse begleiten mich das ganze Jahr über Paprika, Salatgurke und Tomaten, ergänzt durch unterschiedliche Beerensorten – wo immer möglich, kaufe ich das alles bewusst saisonal. Zur Spargelzeit ist Spargel für mich ein absolutes Muss, und auch frische Champignons, egal ob braun oder weiß, gehören bei mir zu den absoluten Rennern im Einkaufswagen. Zwiebeln und Knoblauch müssen bei mir eigentlich in fast jedes Gericht.

Snacks: Nüsse statt Chips

Wie ich bereits in unserem Artikel zu Knabbersnacks beschrieben habe, greife ich abends gerne mal zu, am liebsten zu Nüssen, ab und an auch zu zuckerfreien Alternativen der klassischen Knabbereien.

Vegane Eiweißquellen im Alltag

Da ich mich nahezu vegan ernähre, sind pflanzliche Eiweißquellen ein fester Bestandteil meines Wocheneinkaufs. Ich hole mir gerne High-Protein-Puddings oder Joghurts, immer in veganer Variante, dazu Käsealternativen und vegane Produkte von Marken wie Rügenwalder, die ich bereits in unserem Artikel zu veganen Produkten im Diabetes-Check genauer unter die Lupe genommen habe. Klassischer Käse ist bei mir seltener, aber ebenfalls ein gelegentlicher Begleiter auf dem Einkaufszettel.

Schokolade: die seltene Ausnahme

Schokolade kaufe ich nur sehr, sehr selten – schlicht, weil es kaum Sorten gibt, die gleichzeitig meine Ansprüche an den Zuckergehalt und an eine vegane Zusammensetzung erfüllen. Hier ist die Auswahl im Handel tatsächlich noch spürbar dünn.

Brot: frisch vom Bäcker oder selbst gebacken

Brot hole ich mir entweder frisch beim Bäcker meines Vertrauens, oder ich kaufe gezielt die Zutaten ein und backe es selbst – so habe ich die volle Kontrolle darüber, was tatsächlich hineinkommt, ganz ohne versteckten Zucker in der industriellen Rezeptur.

Die Zuckerfalle im Glas: eingelegtes Gemüse

Ein Punkt, den ich nur jedem ans Herz legen kann: Ich esse sehr gerne eingelegte Gurken und Peperoni – gerade hier lohnt sich aber ein besonders genauer Blick auf den Zuckergehalt. Der zum Süß-Sauer-Abgleich zugesetzte Zucker im Sud wird leicht übersehen, macht diese Produkte aber zu einer echten, oft unterschätzten Zuckerfalle.

Selbstgemachte Linsensuppe

Eines meiner liebsten selbstgemachten Gerichte ist eine frische Linsensuppe mit frischem Suppengemüse – unkompliziert, sättigend, komplett selbst kontrollierbar und ganz ohne die Zusatzstoffe, die in Fertigsuppen oft stecken.

Angebote als Einkaufskompass

Ich schaue auch bewusst, was gerade im Angebot ist, und richte meinen Einkauf teilweise danach aus – genau die Strategie, die ich bereits bei unserem Schwartau-Extra-Zero-Test beschrieben habe: Wenn ein zuckerarmes Produkt reduziert ist, greife ich gleich großzügiger zu.

Das oberste Gesetz: die 5%-Regel

Bei allem, was ich hier beschrieben habe, gilt für mich eine einzige, nicht verhandelbare Grundregel: maximal 5 % Zucker, bei jedem einzelnen Einkauf. Das ist der rote Faden, der sich durch meinen kompletten Wocheneinkauf zieht, unabhängig von der Produktkategorie.

Wie wir als Familie die Woche planen

Bei uns zu Hause besprechen wir gemeinsam, worauf wir in der kommenden Woche Lust haben, schreiben das auf und planen den Einkauf danach – genau der gemeinsame Ansatz, den ich bereits in unserem Artikel zu Diabetes und der Familie beschrieben habe. Das nimmt nicht nur Stress aus dem Alltag, sondern sorgt auch dafür, dass wirklich alle am Tisch zufrieden sind.

Häufige Fragen zu meinem Wocheneinkauf (FAQ)

Warum meidest du Fertiggerichte so konsequent? Weil ich bei frischen, unverarbeiteten Zutaten die volle Kontrolle über Zucker, Salz und Zusatzstoffe habe – bei Fertigprodukten ist das deutlich schwerer nachzuvollziehen.

Warum sind eingelegte Gurken und Peperoni eine Zuckerfalle? Weil dem Sud zum Süß-Sauer-Ausgleich häufig Zucker zugesetzt wird, was auf den ersten Blick durch die herzhafte Erwartungshaltung leicht übersehen wird.

Warum kaufst du kaum Schokolade? Weil es nur wenige Sorten gibt, die gleichzeitig meinen Ansprüchen an einen niedrigen Zuckergehalt und an eine vegane Zusammensetzung gerecht werden.

Wie stellst du sicher, dass die ganze Familie mit dem Essensplan zufrieden ist? Wir besprechen die kommende Woche gemeinsam, schreiben unsere Wünsche auf und planen den Einkauf danach – das bezieht alle von Anfang an mit ein.

Woran orientierst du dich beim Einkaufen am meisten? An unserer eigenen 5%-Regel – bei jedem einzelnen Produkt, unabhängig von der Kategorie.

Mein Fazit

Mein Wocheneinkauf ist kein starres Regelwerk, sondern eine Gewohnheit, die sich über die Zeit eingespielt hat: frisch statt fertig, saisonal wo möglich, vegan wo es passt, und immer mit einem Blick auf den Zuckergehalt. Vielleicht erkennst du in der einen oder anderen Gewohnheit ja auch etwas für deinen eigenen Einkaufszettel wieder.

unter 5 g Zucker pro 100 g = grün

Steht da zu viel Zucker drin?

Scanne den Barcode im Supermarkt und du siehst sofort, ob ein Produkt die 5-%-Regel schafft. Direkt im Browser, ohne App-Installation.

Jetzt Produkt scannen